Der Schnittlauch blüht auf 1 Quadratmeter Genuss

Es wächst -„Ein Quadratmeter Genuss“

– Geschichten aus dem Minigarten

Auch ein kleiner Garten – ob im Hochbeet, Kasten oder Topf – braucht Pflege. Doch manchmal fehlt einfach die Zeit. Was ist, wenn Urlaub ansteht? Wer gießt, wer erntet?

Ein kleiner Garten lebt vom regelmäßigen Kümmern. Doch es gibt clevere Lösungen:

  • Gießvertretungen: Oft helfen Nachbarn oder Freunde – vielleicht im Gegenzug zum Ernten?
  • Selbstbewässerungssysteme: Tonkegel, Bewässerungsschnüre oder spezielle Töpfe mit Wasserreservoir helfen, die Pflanzen während kurzer Abwesenheiten mit Feuchtigkeit zu versorgen. Ich versuche es mit Flaschen, da ich das passende für mich noch nicht gefunden habe. Früher nutze ich Olas – Im Hochbeet war einfach mehr Platz.
  • Mulchen: Eine Schicht aus Gras, Stroh oder Rindenmulch schützt den Boden vor dem Austrocknen.
  • Clever planen: Pflanzen wählen, die nicht empfindlich sind – z. B. Mangold, Kräuter, Buschbohnen – oder sich über Regen freuen, wie Salat oder Spinat. Ich suche mir aber bei wenig Platz die Pflanzen, die mich mit meinen geliebten Leckereien versorgen – BEEREN.

Und wer erntet mit? Die Vögel und Insekten freuen sich – doch manchmal bleibt dann nicht mehr viel für dich übrig. Ein feinmaschiges Netz kann helfen, diese Mitesser zu reduzieren.
Das ist bereits fertig für den Einsatz, deshalb jetzt auch die Metallgitter. Noch dauert es, bis die Beeren reif sind und der Urlaub dauert auch noch etwas.

Ich probiere in diesem Jahr einiges aus: mit dem Gießen und mit dem Reduzieren der Mitesser. Denn: Ein Quadratmeter Genuss lebt nicht nur von Wasser, sondern von Aufmerksamkeit – und vom Teilen der kleinen Gartenfreuden.

Auf dem Bild gibt es noch Zwiebeln, die hochragen. Doch diese musste ich entsorgen. Die Zwiebellaus hatte sich breit gemacht. Schwarze klein Tiere, die leider zugezogen sind und keine natürlichen Fressfeinde haben.
TIPP: Wenn nicht heimische Mitesser die Pflanzen bevölkern und es keine wirklich wirksame und sinnvolle Methode der Eindämmung möglich ist, dann müssen die Pflanzen in den RESTMÜLL – wir wollen der Explosion entgegenwirken und in der Biotonne oder dem Komposter werden sie sich weiter verbreiten.

Vorbereitung auf die Abwesenheit.


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